Offshore Firma: ist das legal?

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Die erste und wichtigste Frage ist natürlich, ob eine Offshore Firma legal ist. Diese Frage kann mit einem deutlichen ``Ja`` beantwortet werden. Denn dabei handelt es sich im Grunde nur um Gesellschaften, die kein Personal benötigen. Auch ein eigenes Büro ist nicht vorhanden. Einzig eine Registrierung, ist für die Offshore Firmengründung eine zwingende 

Voraussetzung. Diese Registrierung wird wirksam, wenn eine offizielle Postanschrift vorgelegt werden kann. Natürlich sind die Offshore Firmen mit einem schlechten Ruf besetzt, da sie meist auch als Briefkastenfirmen bezeichnet werden. Dennoch handelt es sich bei einer Offshore Firmengründung keinesfalls um ein illegales Vorgehen.

 

Sind legale Steuervorteile realisierbar?

Besonders in den Steuervorteilen liegt der Grund für die Offshore Firmengründung. Natürlich sollen keine Steuern hinterzogen werden, denn das wäre natürlich illegal, jedoch dürfen Steuern durchaus gespart werden. Schließlich wäre es dumm, mehr als nötig zu bezahlen. Die Firmengründung Offshore ermöglicht relativ große Steuervergünstigungen. Dabei spielt es keine Rolle, wo genau sich die Firma befindet. Beliebt ist es mittlerweile vor allem eine Dubai Offshore Firma zu gründen, da in den vereinigten Arabischen Emiraten solche Gesellschaften üblicher sind, als in Deutschland und sich auch so steuerliche Vorteile erzielen lassen. Die Steuerzahlung ist schließlich abhängig von dem Wohnort. Die Dubai Offshore Firma kann also bares Geld sparen.

Gründe für die Firmengründung Offshore

Wer sich nun dafür entscheidet oder sich noch überlegt, eine solche Dubai Firma zu gründen, dem sollen im Folgenden die besten Gründe dafür gezeigt werden. Eine Offshore Firma würde beispielsweise eine bessere Haftungsbegrenzung ermöglichen. Außerdem würde sich auch sehr viel umständliche und zeitaufwendige Bürokratie vermeiden lassen. Außerdem ist in einem anderen Land häufig eine kostengünstigere Produktion möglich. Im Zuge des Outsourcings kann das erhebliche Kosten einsparen. Das eigene Vermögen würde sich durch eine Firma Dubai besser absichern lassen. Damit muss sich nicht mehr auf die europäischen Banken und den Euro verlassen werden. In einer Zeit, in der die Zukunft Europas ungewiss ist, ein nachvollziehbarer Gedanke. Es können hohe Beträge bei der Bezahlung der Steuern eingespart werden. Schließlich möchte niemand mehr von seinem hart erarbeitetem Geld abgeben, als nötig. Eine Offshore Firma kann auch dazu dienen, dass Lizenzen einfacher beantragt werden können, als dies in Deutschland der Fall wäre. Das spart nicht nur Zeit und Nerven, sondern vor allem auch bares Geld.

 

 

Offshore Firmen: bei Privatpersonen, wie auch Unternehmen beliebt

Auch wenn diese Gesellschaftsform nicht den besten Ruf genießt, kann sie sich dennoch über eine rege Nutzung freuen. Warum das so ist, soll ein kurzes Beispiel verdeutlichen. Ein Privatmann, der hier als Herr A bezeichnet wird, hat ein hohes Vermögen. Da er sich selbst schützen möchte, muss er damit natürlich diskret umgehen. Alle Personen, die damit beauftragt werden könnten, sein Geld für ihn zu verwalten stehen ihm jedoch zu nahe. Nun liegt der Gedanke nahe, dass ein Teil seines Vermögens zinsfrei im Ausland deponiert werden könnte. Genau aus diesem Grund gründet Herr A anschließend eine Offshore Firma. Dafür wird eine Identifizierung bei der Bank und einem Anwalt erforderlich. Schließlich möchte Herr A, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Wichtig ist dabei auch die Frage, ob Herr A in seiner Vergangenheit eine Straftat begangen hat oder ob er einer Straftat verdächtigt wurde. Auch das soll den Ruf der Offshore Firmen sichern. Der ICC (International Crime Check) ist deshalb unumgänglich für die Gründung einer Dubai Firma. Wenn Herr A diesen Test nicht besteht, wird er bei keiner Bank ein Geschäftskonto eröffnen können. Besteht Herr A jedoch den Test, dann kann er dennoch nicht einfach sein Geld im Ausland waschen. Auch ungeklärte Einkünfte lassen sich nicht verschleiern. Denn jede einzelne Transaktion auf das Geschäftskonto wird von seiner Bank dokumentiert werden. Andere Personen erhalten jedoch keinen Einblick. Das so genannte Kontoscreening der Bank soll die Steuerhinterziehung effektiv bekämpfen, was ihr auch durchaus gelingt. Immerhin erwartet die Bank eine Milliardenstrafe, wenn publik wird, dass sie Steuerhinterziehungen nicht aufgespürt oder sogar gefördert hat. Wer also denkt, dass die Offshore Firmengründung anonym und ohne großen Aufwand erfolgt, der liegt falsch. Denn auch hier sind einige Auskünfte zu erteilen und die Bank kontrolliert in regelmäßigen Abständen das Geschäftskonto der Firma.

Der Vorwurf der Steuerhinterziehung

Im gleichen Atemzug mit der Offshore Firma wird meist auch die Steuerhinterziehung genannt. Natürlich gibt es Kriminelle, die versuchen eine solche Firma genau aus diesem Grund zu betreiben. In den letzen Jahren wurden zunehmend solche Fälle publik. Allerdings muss auch ganz deutlich gesagt werden, dass es sich dabei nur um eine Steuereinsparung handelt. Vorausgesetzt natürlich, es werden keine kriminellen Machenschaften beabsichtigt. Sparen darf schließlich jeder. Wenn eine Person, wie etwa Herr A einen Weg findet, mehr von seinem Geld behalten zu dürfen, dann sollte ihm das auch gestattet werden, solange dieser Weg auch legal ist. Die Gründung und Benutzung einer Offshore Firma stellt einen solchen legalen Weg dar. Gespart wird hier in erster Linie an der Körperschaftssteuer und an den Gewerbesteuern. Dabei handelt es sich nur um eine Kostenreduzierung und damit eine Maximierung des Gewinns. Es gibt allerdings auch Gründe, eine Offshore Firma nur für kurze Dauer zu gründen. Dabei handelt es sich um eine vorrübergehende Firma. Besonders ein Firmenstandort in Europa ist mittlerweile beliebt. Dahingehend ist ein deutlicher Trend zu erkennen. Denn den Steuerwettbewerb, der mittlerweile herrscht, haben es sich einige europäische Länder zu Nutze gemacht. Besonders Länder, denen kaum eine andere Einnahmequelle bleibt, beispielsweise wegen einer eher unpassenden geographischen Lage, verdienen hiermit ihr Geld. Auch eine angespannte Wirtschaftslage kann der Grund dafür sein, dass andere Einnahmequellen, wie etwa der Tourismus fehlen. Die Firmengründer werden dann mit einer Körperschaftssteuer gelockt, die nicht einmal mehr 5% beträgt. Ausländische Unternehmer, die einen Wohnsitz in dem jeweiligen Land vorweisen können, müssen teilweise nicht einmal ihre Firmengewinne versteuern. Schließlich verdient das Land bereits an den Steuern, die für den Wohnsitz anfallen. Dennoch rechnet sich dies für den Unternehmer schnell. Auch erwirtschaftete Zinsen bleiben schließlich steuerfrei. All diese Vorteile, die sich finanziell stark bemerkbar machen, sind teilweise bereits in den Nachbarländern realisierbar. Damit zeigen sich die Offshore Firmen nur als eine legale Möglichkeit, an Steuerzahlungen zu sparen. Durch die genaue Überprüfung durch die Banken, sind illegale Machenschaften sowieso nahezu unmöglich geworden. Dabei ist es unabhängig, ob die Offshore Firma in Europa oder tatsächlich Offshore gegründet wird.

Die Kosten für eine Offshore Firma

Natürlich ist auch die Gründung einer Offshore Firma nicht kostenlos. Jedoch wird sich dies vermutlich relativ schnell bezahlt machen. Dennoch sind zu Anfang mit Zahlungen für die Erstellung der benötigten Dokumente zu bezahlen. Das Geschäftskonto schlägt dann mit etwa 700 Euro zu Buche. Dabei handelt es sich jedoch um einen Mindestwert, der schnell verdoppelt werden kann. Das wäre beispielsweise der Fall, wenn Treuhänder oder landesübliche Gebühren ins Spiel kommen. Wer eine solche Gründung in Amerika durchführen möchte, der hat mit knapp 1500 Euro zu rechnen, wobei sich deutliche Unterschiede, je nach Bundesstaat ergeben können.

 

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