Brot backen im Dampfgarer

Brot backen

Brot backen im Dampfgarer - auf den ersten Blick scheint das erst einmal ein Widerspruch zu sein. Frisches Brot mit einer knusprigen Kruste und Wasserdampf passen ja irgendwie nicht zusammen. Doch wer selbst schon einmal ein Brot gebacken hat weiß, dass oftmals heißes Wasser beim Backvorgang im Spiel ist. 

Wie aber wird das Brot in einer heißfeuchten Umgebung überhaupt knusprig? Wasserdampf überträgt Hitze wesentlich besser, als trockene Luft. Das weiß jeder, der den Deckel vom Topf mit kochendem Wasser genommen hat oder schon einmal eine Sauna besucht hat. Das selbe Prinzip herrscht beim Backen im Dampfgarer, wie man ihn beispielsweise hier findet: https://www.gastro-inn.de/grosskuechenbedarf. Der gehört nicht nur zum Großküchenbedarf, sondern mittlerweile auch zur Grundausstattung vieler Privathaushalte. Im Dampfgarer wird die Hitze wird besser auf das Brot übertragen, so bildet sich eine tolle knusprige Kruste. 

Einsatz von Wasserdampf

Ein weiterer Vorteil vom Backen im Dampfgarer ist, dass es für die Hefe im Brot ein vorteilhaftes Klima bietet. Denn Hefe hat es gerne warm und etwas feucht. So geht das Brot besonders in den ersten Minuten im Dampfgarer noch einmal schön auf, bevor sich die knusprige Kruste zu bilden beginnt. Der Teig wird dadurch locker, bleibt im Inneren aber weich und saftig.

 

Der Dampf ist dabei viel heißer als in einer Sauna oder der von kochendem Nudelwasser. Das ist ausschlaggebend dafür, dass sich eine tolle Kruste bildet. 

Brot backen im Dampfgarer

Selbstgebackenes Brot begeistert immer wieder. Egal ob bei Freunden oder im Restaurant – frisches, selbstgebackenes Brot schmeckt nicht nur besser als gekaufte Ware, sondern zeigt auch, dass man seine Gäste wertschätzt. Ob es nun mit etwas Quark, Butter oder Schmalz vor dem Essen, zum Salat oder der Suppe gereicht wird:

 

Brot ist oftmals zwar nur ein Nebendarsteller, aber ein guter. Es schmeckt gut genug, um ohne Belag gegessen zu werden, und ist dennoch eine unaufdringliche Beilage für andere Gerichte.

 

Das Tolle am Brotbacken ist: Jeder kann es. Wer keinen Dampfgarer zuhause hat, macht es wie Oma und stellt ein (feuerfestes) Schälchen mit heißem Wasser in den Backofen. Damit das Backen gleich losgehen kann, hier noch ein einfaches Rezept für ein Bauernbrot:

  • 1 Kilogramm Brotmehl (z.B. Typ 1000 oder 1050)
  • 1 EL Salz (ca. 25 Gramm)
  • ½ Würfel Hefe oder ein Päckchen Trockenhefe
  • 600 ml lauwarmes Wasser
  • Eine Prise Zucker

Die Hefe zerbröseln und den Zucker drüberstreuen, dann das warme Wasser zufügen und die Hefe darin auflösen. Salz und Mehl mischen, dann die Hefelösung dazugeben und von Hand kneten, bis der Teig sich vom Schüsselrand löst. Dann sollte er etwa eine halbe Stunde abgedeckt an einem warmen Ort gehen. Den Teig noch einmal kneten und zu einem Laib formen oder in einen Garkorb geben und noch einmal eine halbe bis ganze Stunde gehen lassen.

 

Währenddessen den Backofen auf 250°C vorheizen und die Schüssel mit dem heißen Wasser hineinstellen. Das Brot hineingeben und auf ca. 220 - 200°C herunterschalten. Je nach gewünschter Bräune dann 40 bis 60 Minuten backen. Um zu testen ob das Brot fertig ist, einfach auf die Unterseite klopfen: Klingt es hohl, ist es fertig.

 

Wer mag, kann beispielsweise auch Nüsse, Samen, Getreide oder Kräuter in den Teig geben und so variieren. 

 

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