6 praktische Tipps zum Heizkosten sparen

heizkosten sparen

So senken Sie Ihre Heizkosten auf einfache Weise!

Wir alle wissen, dass die kalte Jahreszeit schwer ins Geld schlagen kann, was die Heizkostenrechnung angeht. Doch wussten Sie, dass man mit einfachen Massnahmen ganz schön was sparen kann?

 

1. Die richtige Heiztemperatur für jeden Raum

Nicht jeder Raum benötigt die gleiche Temperatur! Für verschiedene Zimmer im Haus oder in der Wohnung gibt es unterschiedliche Temperaturen, die für die jeweiligen Nutzung dieses speziellen Raums auch tatsächlich sinnvoll sind.

 

So sollte in Wohnräumen die Zimmertemperatur bei rund 20 Grad liegen, was ungefähr der Thermostatstufe drei entspricht. 

 

Im Bad wollen es die meisten Menschen etwas wärmer haben, in der Regel so um die 23 Grad. Hierfür muss der Heizungsknopf zwischen Stufe 3 und 4 stehen.

Auch Kinderzimmer dürfen ruhig angenehme 22 Grad haben.

 

Im Schlafzimmer werden in aller Regel kühle 15 bis 16 Grad als angenehm empfunden, ähnlich wie in der Küche, wo gearbeitet wird und der Herd und Ofen zusätzlich für Wärme sorgen. Hier genügt normalerweise die Einstellung auf Stufe 2.

Bei gänzlich ungenutzten Räumen oder Dielen kann die Thermostat-Einstellung sogar nur auf 1 stehen.

 

Als Faustregel gilt hier: Jedes Grad weniger spart in etwa sechs Prozent an Heizkosten.

 

Da Sie nun nicht alle Räume gleich beheizen, sollten natürlich die Türen zu Räumen, die wenig beheizt werden, nicht offen stehen. Dadurch kühlen Zimmer, die eigentlich warm bleiben sollen, aus, während Räume, in denen Kühle herrschen soll, unnötig erwärmt werden.

 

2. Ist es sinnvoll im Urlaub zu heizen?

Es ist tatsächlich nicht sinnvoll, ihre Heizkörper komplett herunterfahren. Es ist besser, sie bei niedrigerer Temperatur beständig weiterlaufen zu lassen. Ein durchschnittliche Temperatur von zwölf Grad ist für den kurzen Zeitraum Urlaubsreisen ideal. Bei kürzeren Reisen, zum Beispiel bei ein oder zwei Tagen, sind 15 Grad die optimale Temperatur. Kühl das Haus oder die Wohnung zu sehr ab, entstehen hinterher hohe Kosten, um die Temperatur wieder auf die gewünschte Höhe zu bringen. Ganz abgesehen von der Gefahr, dass Wasser in Rohren gefrieren kann, und selbige hierduch beschädigen könnte.

 

3. Programmierbare Thermostate einbauen

Tipps 1 und 2 lassen sich wesentlich leichter durchführen, wenn man über programmierbare Thermostate verfügt. Diese haben den Vorteil, dass Hausbewohner die Wärmezufuhr gemäss ihrer individuellen Bedürfnissen abstimmen können. Die Geräte sind mit einer Elektronik versehen, die minutengenau bestimmt, wann die Temperatur steigt und wieder absinkt. 

 

Während der Nachtstunden wird die Wärme durch die Zeitschaltuhr gesenkt und morgens wieder hochgefahren. Praktisch ist, dass auch täglich wechselnden Zeiten eingegeben werden können, zum Beispiel für die Wochenenden oder Urlaub. Eine tolle Sache, nicht nur für Technikfans!

 

4. Heizkörper nicht zustellen

Will man Heizkosten sparen, so sollte man seinen Heizkörpern auch die Chance geben, ihre Wärme ungehindert abgeben zu können. Also: Heizungen nicht mit Möbeln zustellt, und auch keine schweren Gardinen oder Vorhänge direkt vor den Hizkörpern anbringen.

 

5. Entlüften von Heizkörpern

Heizkörper brauchen ein bestimmtes Mass an Wartung. So sollten sie in regelmäßigen Abständen entlüftet werden. Ein erstes Zeichen, dass der Zeitpunkt zum Entlüften gekommen ist, ist wenn die Heizkörper anfangen zu gluckern oder nicht mehr richtig heiss werden. Idealerweise sollten Heizungen einmal jährlich mit einem speziellen Schlüssel entlüftet werden, am besten, bevor die Heizperiode beginnt.

 

Durch diese Maßnahme können Verbraucher ihre Heizkosten um bis zu 15 Prozent senken. 

6. Richtiges Lüften

Richtiges Lüften ist das A und O. In einem Vier-Personen-Haushalt verdunsten täglich etwa zehn Liter Wasser. Diese Feuchtigkeit muss man loswerden, sonst können die Wände Schimmel ansetzen. Daher sollten Zimmer zwei Mal am Tag für jeweils zehn Minuten gelüftet werden (Stosslüften). Hierfür sollte man das Fenster kurz weit öffnen. Idealerweise öffnet man gleichzeitig ein gegenüberliegendes Fenster, so dass der dadurch entstehende Durchzug die Feuchtigkeit und verbrauchte Luft schneller loswird. Während dieser Zeit sollten die Thermostate an den Heizkörper selbstverständlich heruntergedreht werden.

 

Damit die Wärme im Haus bleibt, sollten die Fenster in der Nacht geschlossen bleiben. Rolläden und Fensterläden sollten ebenfalls gut geschlossen bleiben. Morgens heißt es dann: Gut durchlüften!

 

Übrigens: Wer seine Fenster den ganzen Tag gekippt hält, hat natürlich viel frische Luft in seinen Räumen, treibt aber die Heizkosten unnötig in die Höhe. Es dauert bis zu 75 Minuten, bis die warme Luft die kalte ersetzt hat.

 

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