Strom Sparen Tipps und Tricks

strom sparen tipps und tricks

Auf stationären Computer verzichten

Einen Laptop benutzen und auf den stationären Computer verzichten Nicht alle Arbeiten müssen an einem PC mit Hochleistungsgrafikkarte und Hochleistungsprozessor ausgeführt werden, denn mehr Leistung verbraucht auch mehr Energie. 

Bei einer Nutzung des Computers von durchschnittlich acht Stunden pro Tag, beziffert sich der Stromverbrauch auf 60 Euro im Jahr. Ein Laptop ist praktischer als ein Desktop-PC, weil er sich an unterschiedliche Plätze mitnehmen lässt. Außerdem verbraucht der Laptop viel weniger Strom. Im Durchschnitt betragen die Kosten für den Strom ungefähr 15 Euro im Jahr.

Auf Stand-by verzichten und elektronische Geräte ganz ausschalten

Auch Geräte im Stand-by-Betrieb verbrauchen sehr viel Strom, weil sie nicht komplett ausgeschaltet sind. Da bleibt nur die Möglichkeit den Stecker zu ziehen oder eine Steckdosenleiste anzuschaffen. Auf diese Weise lassen sich mehrere eingesteckte Geräte wie Computer, Drucker oder Bildschirm mit einem Schalter abstellen. Bezogen auf einen Zweipersonenhaushalt können 450-500 Kilowattstunden im Jahr eingespart werden. Das entspricht ungefähr 100 Euro im Jahr.

 

Glühlampen austauschen und LED-Lampen vewenden

In einem Haushalt sind verschiedene Lampen im Einsatz, die unterschiedlich lange leuchten und sich auch im Stromverbrauch voneinander unterscheiden. Länger brennende Lampen sollten aus diesem Grund gegen LED-Leuchten gewechselt werden.

 

Die LED-Leuchten sind in der Anschaffung etwas teurer, aber sie sparen im Vergleich zu Halogenlampen fast 70% Strom und halten mehrere Jahre lang. Dadurch ist eine Ersparnis von 270 Kilowattstunden pro Jahr, bezogen auf einen Haushalt mit zwei Personen, möglich.

Neue Geräte sparen mit dem Energielabel A+++ Energie

Noch vor einigen Jahren galt die Klasse A als eine der Besten, doch das hat sich längst geändert. Ein effizienter Kühlschrank der Kategorie A+++ verbraucht im Jahr rund 60 Prozent weniger Strom als ein Kühlschrank der Kategorie A. 

 

Ältere Kühl- und Gefrierschränke sowie Waschmaschinen sollten durch neue stromsparende Geräte ersetzt werden. Dabei ist die Kennzeichnung ausschlaggebend. Die Effizienzklasse A+++ ist gut, umweltfreundlich und sparsam in Stromverbrauch. Eine Einsparung von 170 Kilowattstunden im Jahr macht sich bemerkbar. 

 

Einen Kochtopf mit Deckel benutzen - Strom sparen

Ein Kochtopf sollte mit einem passenden Deckel verwendet werden, weil er dann beim Kochen weniger Energie benötigt. Zudem ist es vorteilhaft die Restwärme auszunutzen, indem die Temperatur vorzeitig ausgeschaltet wird.

Mit Wäschewaschen Strom und Geld sparen

Die Wäsche muss nicht immer auf der höchsten Stufe gewaschen werden. Häufig reicht es auch aus, auf die Vorwäsche zu verzichten. Durch das Drücken der Energiespartaste (Eco) werden Strom, Wasser und Geld gespart. 

 

Die Wäsche mit 30 oder 40 Grad Celsius zu waschen ist ausreichend und weist sehr gute Ergebnisse vor. Zudem ist es ratsam, nur eine komplett gefüllte Trommel zu waschen, da sonst Wasser und Strom verschwendet werden.

 

Bessere hygienische Ergebnisse lassen sich mit der Verwendung von Waschpulver erreichen, weil die flüssigen Waschmittel keine Bleichmittel und Hilfsstoffe enthalten.

Eine Waschmaschine der Energieeffizienzklasse A+++ verbraucht rund 150 Kilowattstunden Strom im Jahr.

 

Das entspricht fast 40 Euro Stromkosten. Zudem ist zu überlegen, ob ein Wäschetrockner wirklich notwendig ist und die Wäsche besser an der frischen Luft trocknet.

 

Den Kühl- und Gefrierschrank regelmässig abtauen

Das vereiste Fach verbraucht Energie. Aus diesem Grund wird ein Gefrierfach regelmäßig abgetaut. Ansonsten kann sich der Stromverbrauch um 10 bis 15 Euro im Jahr erhöhen. 

Außerdem soll der Kühlschrank nicht neben dem Herd oder dem Geschirrspüler stehen, weil er gegen die Abwärme der Geräte ankämpfen muss. Die Kühlschranktür darf nicht zu lange geöffnet werden, weil dadurch Kälte entweicht.

Auf Klimaanlagen verzichten

Das Abkühlen der Räume hat seinen Preis. Alle auf dem Markt erhältlichen Modelle verursachen höhere Stromkosten, Monoblock-Modelle genauso wie Split-Klimageräte. Nicht jeder Mensch verträgt die Temperaturschwankungen, sodass sich der Körper erst noch daran gewöhnen muss.

 

Eine Alternative dazu sind von außen montierte Rollläden. Diese werden morgens nach dem Lüften sofort hinuntergelassen. So bleibt die Wärme draußen und abends wird die Jalousie wieder hochgezogen.

Eine Waschmaschine mit Warmwasseranschluss nutzen

Es gibt Waschmaschinen, die besitzen einen integrierten Warmwasseranschluss. Diese Maschinen können an das Warmwassersystem angeschlossen werden. Das funktioniert bei der modernen Warmwasseraufbereitung einer Gas- oder Ölheizung, einer Solaranlage oder bei Fernwärme. Die Ergebnisse sind sehr umweltfreundlich und wirken sich positiv auf die Stromrechnung aus.

Zuhause den Stromverbrauch der Geräte feststellen

Dass Geräte, die über zehn Jahre alt sind, viel Strom verbrauchen, ist bekannt. Aber wie viel Strom verbrauchen die Geräte im Haushalt tatsächlich? Warum soll ein Gerät, das voll funktionsfähig ist, nur weil es schon älter ist, entsorgt werden?

 

Diese Fragen lassen sich mit Hilfe eines Strommessgeräts beantworten. Das Gerät ermittelt die entsprechenden Werte und findet heraus, ob der Kauf einer neuen Waschmaschine sinnvoll ist. 

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