8 Tipps gegen Rasurbrand: Schmerzhafte Pickel nach der Rasur

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Bei Männern und Frauen erfreut sich ein haarloser Intimbereich nach wie vor großer Beliebtheit. Weniger beliebt sind die Pickel, die nach dem Rasieren entstehen. Zum Glück ist das kein Problem, mit dem Sie sich abfinden müssten. Es gibt verschiedene Methoden, die Ihnen zu einem streichelzarten Intimbereich ganz ohne störende Pickel verhelfen. 

Diese sind natürlich auch dann nützlich, wenn es um die Vermeidung von Rasurpickeln unter den Armen oder an den Beinen geht.

Die Ursache für Pickel nach dem Rasieren

Der Grund für die Bildung von Pickeln nach der Intimrasur liegt vor allem in eingewachsenen Haaren. Ein scharfer Rasierer ist in der Lage, die Haare so zu durchtrennen, dass sich das verbleibende Härchen unter der Hautoberfläche befindet.

 

Wächst es weiter, kann es passieren, dass es dabei nicht seinem Haarwuchskanal folgt. Es wächst schief und führt so unter Umständen dazu, dass sich die Haut über ihm entzündet.

Eine weitere Ursache kann der sogenannte Rasurbrand im Intimbereich sein. Dieser tritt dann auf, wenn die obere Hautschicht beim Rasieren abgetragen wird. Rasurbrand zeigt sich in schmerzhaften Rötungen. Die irritierte Haut kann eindringende Keime schlechter abwehren, weshalb sich das Pickel-Risiko erhöht.

Hilfreiche Massnahmen gegen Rasierpickel im Intimbereich

Es gibt glücklicherweise zahlreiche Maßnahmen, die Sie dabei unterstützen, die unschönen roten Hautreaktionen zu verhindern. 

 

1. Lange Haare abschneiden

Falls Sie sich schon länger nicht mehr (oder noch nie) intim rasiert haben, sollten Sie die langen Haare vor der Rasur abschneiden. So sorgen Sie dafür, dass die Klingen des Rasierers frei bleiben. 

 

2. Die Vorbereitung Ihrer Haut

Am besten ist Ihre Haut auf die Rasur vorbereitet, wenn sie durch die Einwirkung von Wasser und Reinigungsmittel leicht aufgeweicht ist. Außerdem werden beim Waschen schädliche Keime auf der Hautoberfläche entfernt, die ansonsten in die irritierte Haut eindringen und zur Ausbildung von Pickeln führen würden.

 

3. Verwenden Sie einen guten Rasierer

Einen für die Haarentfernung im Intimbereich geeigneten Rasierer erkennen Sie an einer möglichst hohen Klingenzahl. Am besten besitzt er bis zu fünf Klingen. Mit ihm benötigen Sie weniger Striche und reizen damit Ihre empfindliche Haut nicht so sehr. 

 

4. Eine neue Rasierklinge

Eine scharfe Klinge schneidet die Haare zuverlässig auch beim ersten Strich. Auch hiermit können Sie also die Anzahl der Striche gering halten und Ihre Haut weniger stark strapazieren. 

 

5. Rasiergel oder Rasierschaum verwenden

Rasiergel und Rasierschaum sorgen dafür, dass die Haare schön weich sind und sich leicht abtrennen lassen. Beide benötigen eine kurze Einwirkzeit.

 

6. Die Haut glätten

Beim Rasieren sollten Sie darauf achten, dass Sie sich nicht schneiden. Das müssen keine deutlichen Schnitte sein. Bereits kleine, kaum zu spürende Verletzungen führen dazu, dass Bakterien eindringen können. Am besten gelingt Ihnen der Schutz Ihrer Haut, wenn Sie das jeweilige Areal mit zwei Fingern straffen, bevor Sie mit dem Rasierer hinübergleiten.

 

7. In Wuchsrichtung rasieren

Versuchen Sie, die Wuchsrichtung der Haare zu berücksichtigen. Besonders schonend ist es, wenn Sie dieser Richtung folgen. Falls Sie die ohnehin nützlichen scharfen Klingen verwenden, können Sie auch so ein makelloses Ergebnis erzielen.

 

8. Die Haut pflegen

Nutzen Sie nach der Rasur geeignete Pflege. Im Handel gibt es hierfür diverse Produkte (wie z.B. Dr. Severin), die die rasierte Haut beruhigen und zusätzlich leicht desinfizieren können.

 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Markus (Montag, 20 März 2017 10:14)

    Danke für den Artikel. Sehr hilfreich und nützliche Informationen. Man sollte außerdem den Hauttyp beachten. Nicht jede Haut ist gleich empfindlich was Rasurbrand angeht.

  • #2

    Lisa (Montag, 20 März 2017 20:09)

    Ich habe leider auch immer mit extrem Rasurbrand in meinem Intimbereich zu kämpfen, hier ist noch ein super Tipp für mich dabei.