Tipps um Umzugskosten zu reduzieren

Umzugkosten reduzieren

Ein Umzug ist leider nicht immer günstig. Hier kommen auf die Person Kosten für die Kaution, einen Mietwagen, neue Möbel und möglicherweise sogar eine Umzugsfirma zu. Viele dieser Kosten können allerdings durch eine gute und vorausschauende Planung gesenkt und vermieden werden. Damit bleibt der Umzug günstig und sorgt nicht für einen leeren Geldbeutel.

Die Planung vom Umzug

Eine sehr wichtige Sache bei einem Umzug ist die Planung. Hier gilt: wer früher den Umzug plant, kommt in der Regel günstiger weg. Diese fängt schon bei der Wohnungssuche an. In der Regel dauert es mindestens einen Monat, bis eine neue Wohnung gefunden wurde. Auf einen kommen viele Wohnungsbesichtigungen zu, welche gut terminiert werden sollten.

 

Wer für eine Wohnungsbesichtigung extra in eine andere Stadt fahren muss, sollte gleich mehrere Besichtigungen an einigen Tagen planen, um nicht mehrmals zum neuen Wohnort fahren zu müssen. Ist eine neue Wohnung gefunden, so muss natürlich die alte noch gekündigt werden.

 

In Deutschland gilt eine Kündigungsfrist von drei Monaten. So lange muss der Mieter noch in der Wohnung bleiben bzw. für diese die Miete und die Nebenkosten bezahlen. Hat der Vermieter allerdings schon früher einen neuen Mieter gefunden, so kann diese Frist auch 

verlängert werden. In der Regel ist dies auch der Fall, d.h. man muss nicht unbedingt noch drei weitere Monate in der Wohnung bleiben. Diese Frist dient allerdings zum Schutz des Vermieters, damit dieser genügend Zeit hat, einen Nachmieter zu finden. Vor der Übergabe der alten Wohnung sollte diese gründlich gereinigt werden. Mögliche Beschädigungen sind zu reparieren.

 

Damit wird sichergestellt, dass der Mieter auch die volle Kaution zurückerhält. Ob von der Kaution bestimmte Beträge abgezogen werden, kann mit dem Vermieter direkt vor Ort besprochen werden. Idealerweise sollte die neue Wohnung natürlich erst dann bezogen werden, wenn die alte gekündigt ist. Dies ist nicht immer möglich, so kommt es oft zu Überschneidungen und der Mieter muss für einen kurzen Zeitraum für beide Wohnungen bezahlen. Hier hilft frühes Planen.

 

 

Sobald eine neue Wohnung gefunden ist, sollten laufende Verträge ebenso gekündigt werden. Dazu gehören Strom, Wasser, Gas, Internet und Telefon. Bei diesen Verträgen kann die Kündigung auch außerordentlich erfolgen. Das bedeutet, dass die Vertragsdauer nicht eingehalten werden muss. Bei einem Umzug können diese Leistungen nicht mehr weiter genutzt werden und können daher vorzeitig gekündigt werden. Wer möchte, kann natürlich seine Verträge auch an den neuen Wohnort umziehen.

 

Dieser Service ist bei den meisten Anbietern kostenfrei. Damit wird dafür gesorgt, dass an der neuen Wohnung zum Datum des Einzuges alle notwendigen Anschlüsse freigeschaltet sind und funktionieren. Es ist natürlich auch möglich, neue Anbieter zu wählen und neue Verträge abzuschließen.

Die Meldung beim Einwohneramt

 

 

Um mögliche Bußgelder zu vermeiden, sollte man sich nach dem Umzug direkt im neuen Einwohneramt melden und dort einen Aufkleber für den Personalausweis beantragen. Dort wird dann die neue Adresse eingetragen. Damit hier ist aller unkompliziert verläuft, muss der Vermieter dem Mieter eine Bescheinigung darüber ausstellen, dass der Mieter in der Wohnung lebt. Für das Ausstellen dieser Bescheinigung ist der Vermieter zuständig, sie muss kostenfrei erfolgen. Wer das Ummelden versäumt, muss mit Strafgebühren rechnen.

Der Umzug selbst

Am Tag des Umzuges kommen auf den neuen Mieter Kosten für Umzugshelfer, Fahrzeuge und Umzugskartons zu. Hier kann in der Rege viel gespart werden. Falls möglich, sollte man für den Tag des Umzuges Freunde und Verwandte um Hilfe bitten. Meistens haben immer mehrere Personen Zeit, möglicherweise sogar ein größeres Fahrzeug und einige Umzugskartons. Erst danach sollten diese Gegenstände gekauft oder gemietet werden.

 

Die Umzugshelfer belohnt man nach dem Umzug mit köstlichem Essen und einigen Getränken. Damit entfallen vor allem Kosten für ein Mietauto und teure Umzugshelfer einer Umzugsfirma. Wer weiter weg zieht, kann möglicherweise nicht auf die Hilfe von Freunden und Bekannten rechnen. Hier sollten verschiedene Firmen vergleichen werden. Möglicherweise müssen nicht alle Leistungen in Anspruch genommen werden. Es ist zum Beispiel günstiger, wenn der Mieter seine Sachen selbst einpackt und die Firma hier nur für den Transport zuständig ist.

 

Beim Umzug richtig verpacken

Damit beim Umzug selbst nichts kaputt geht, sollten beim Einpacken einige Sachen beachtet werden. Vor allem bei Wandbildern und Gemälden sowie zerbrechlichen Gegenständen ist auf eine richtige Verpackung zu achten. Diese Gegenstände können in Tüchern und Bettlaken eingewickelt werden, damit sie beim Transport nicht beschädigt werden. Bei Bildern lohnt es sich, das Bild in eine Folie einzuwickeln, damit die Farbe nicht beschädigt wird.

 

Beim Einladen in das Fahrzeug ist darauf zu achten, dass die zerbrechlichen Gegenstände nicht zu nah aneinander stehen oder eingedrückt werden. Es sollte allerdings auch nicht zu viel Platz gelassen werden, da sie sonst bei Kurven herumfliegen würden. Bei teuren Kunstwerken kann die Änderung der Temperatur das Kunstwerk selbst beschädigen. Um diese Schwankungen der Temperatur zu vermeiden, sollten diese Gegenstände entweder in der Früh oder am Abend umgezogen werden.

 

Manche Firmen bieten hier auch LKWs mit Kühlfächern an, um bestimmte Gegenstände während der gesamten Fahrt kühl zu halten. Sehr teure Figuren oder Skulpturen transportiert der Mieter lieber bei sich. So ist immer sichergestellt, dass das Kunstwerk in Sicherheit ist und nicht beschädigt wird.

 

Wer diese Tipps befolgt und schon früh mit der Planung anfängt, kann bei seinem Umzug Geld sparen.

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Kommentare: 2
  • #1

    Disa Speculoos (Dienstag, 04 April 2017 21:36)

    Ich habe gute ERfahrungen mit Umzugshelfern von ebay Kleinanzeigen gemacht. Meine letzten beiden Umzüge verliefen mit den Profis und Sprinter bzw. 7,5-Tonner deutlich entspannter als mit Freunden. Und teuer war es dafür auch nicht.

    Wo man in Großstädten noch Geld sparen kann: niemals Schilder und Absprerrungen bei der Stadt besorgen! Dieser Weg ist zwar offiziell, kostet aber schnell 200 € und am Ende des Tages sind die Plätze trotzdem zugeparkt.

  • #2

    Anna (Donnerstag, 20 April 2017 10:27)

    Vielen Dank für den Beitrag. Umzüge oder <a href='http://www.uebersiedelungen-freitag-arnold.at/' > Übersiedlungen</a> kosten ja meist eine Menge Geld. Da ist es schon hilfreich, wenn man einige Tipps bekommt mit denen man etwas Geld sparen kann.